Wenn du abnehmen willst, brauchst du Tools, die im echten Leben funktionieren – schnell, simpel, alltagstauglich.
Du musst das nicht alleine schaffen
Viele essen nicht, weil sie Hunger haben – sondern weil sie etwas fühlen.
Trauer. Frust. Wut. Einsamkeit. Überforderung.
Essen funktioniert dann wie ein kurzer "Aus-Knopf": Es betäubt, beruhigt, lenkt ab.
Und genau deshalb ist emotionales Essen kein Zeichen von Schwäche – sondern ein Muster, das dein Gehirn gelernt
hat.
Das Problem: Gefühle gehen nicht weg, nur weil du sie kaust.
Wenn du abnehmen willst, brauchst du nicht noch mehr Willenskraft. Du brauchst Tools, die im echten Leben
funktionieren – schnell, simpel, alltagstauglich.
Dieses Kapitel hilft dir dabei: erst erkennen, warum du essen willst – dann den Druck runterfahren – und danach neue Gewohnheiten bauen.
Körperlicher Hunger
Kommt langsam, ist flexibel
(„irgendwas Herzhaftes reicht“), verschwindet nach einer Mahlzeit.
Emotionaler Hunger
Kommt plötzlich, ist „gierig“
(Cravings), verlangt nach Speziellem (Süßes/Salziges), endet oft mit Schuldgefühlen.
10‑Sekunden‑Check (vor jedem Snack):
Bin ich
körperlich hungrig – oder will ich gerade ein Gefühl wegessen?
Wenn unklar: Wasser + 5 Minuten warten.
Sind die Cravings dann noch da? Erst dann entscheiden.
Typische Auslöser
Mini‑Audit (7 Tage): Notiere in Stichworten Wann/Was/Vorheriges Gefühl/1–10 Dringlichkeit. Nach einer Woche siehst du dein Muster klar – und kannst gezielt ansetzen.
Trauer will oft Nähe und Trost.
Frust will Kontrolle.
Wut will raus aus dem Körper.
Ziel ist nicht, Gefühle wegzumachen. Ziel ist, sie zu halten, ohne danach die Küche zu plündern.
Ich übernehme Kalorien, Makros, Training und die Struktur fürs Dranbleiben – so, dass es neben Familie, Job und Grillabend funktioniert.